Um­set­zung der Di­gi­ta­li­sie­rung in Deutschland: Bun­des­ka­bi­nett be­schließt E-Rech­nungs-Ge­setz

 

Das Bundeskabinett in Deutschland hat am 13.07.2017 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Rechnungstellung an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung durch private Unternehmen zukünftig in elektronischer Form möglich sein soll. Dies wurde im E-Government-Gesetz des Bundes festgehalten, welches ab dem 27.11.2018 für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft tritt.

 

Markus Laube vom swissDIGIN-Partner crossinx bemerkt dazu: "Neu ist jetzt, dass auch die Lieferanten des Public Sectors keine Wahl mehr haben und künftig E-Rechnungen verschicken müssen. Dadurch ist automatisch rund jedes zweite Unternehmen in Deutschland betroffen, denn circa 50 Prozent der Unternehmen haben eine Geschäftsbeziehung mit mindestens einer öffentlichen Institution. Zusätzlicher Druck entsteht durch die Format-Vorschrift: Heute werden immer noch gut 80% der elektronischen Rechnungen als PDF verschickt. Künftig sind PDF-Rechnungen nicht mehr ausreichend, sondern nur ein strukturierter Datensatz wird als E-Rechnung offiziell anerkannt. Bis 2018 wird wird sich der Prozentsatz elektronischer Rechnungen also dramatisch erhöhen: von heute rund 15 Prozent hin zu einer vollständigen Umstellung."

 

Die Mitteilung des Bundesministeriums des Inneren finden Sie unter diesem Link.