Weiterhin ein zweistelliges Wachstum bei den E-Rechnungen in der Schweiz im 2018

 

Das swissDIGIN-Forum erhebt jährlich die Zahl der E-Rechnungen, die im abgelaufenen Jahr durch die branchenneutralen E‑Invoicing-Dienstleister Abacus, Descartes Compudata/B2Bnet, io-market[1], PENTAG, PostFinance, SIX Paynet, STEPcom und Swisscom im Auftrag von Geschäftskunden aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein an Unternehmen und Organisationen gestellt und übermittelt wurden.

 

Die Zahlen im Jahr 2018 zeigen weiterhin eine Zunahme der E-Rechnungen in der Schweiz. Über 21.49 Millionen elektronische Rechnungen wurden von den E-Invoicing-Dienstleistern übermittelt, was einer Zunahme von 12% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei den untersuchten Unternehmen machen die Rechnungen in strukturiertem Datenformat mit 84.2% den grössten Anteil aus. Abgeschwächt hat sich das Wachstum bei den PDF-Rechnungen, welche einen Zuwachs um 7.2% verzeichnen und damit, gemessen am Gesamtvolumen, 11.5% ausmachen. E-Rechnungen, die über zwei Dienstleister übermittelt werden (sog. Interoperabilität) sind um 17.9% gewachsen, der Anteil am Gesamtvolumen liegt damit stabil bei knapp über 4%. Die Interoperabilität von E-Rechnungen bleibt also weiterhin verhältnismässig auf einem tiefen Niveau.

 

Die Zahl der an ausländische Unternehmen gestellten Rechnungen stieg um 5.7% auf 4.06 Millionen E-Rechnungen. Die PDF-Rechnungen machen hier 12.2% des Gesamtvolumens aus. Lediglich um 4.6% gewachsen sind die E-Rechnungen, welche die erwähnten E-Invoicing-Dienstleister aus dem Ausland empfingen und inländischen Geschäftskunden weiterleiteten. Von diesen total 1.9 Mio. E‑Rechnungen beträgt der Anteil an PDF-Rechnungen wie bereits im den Vorjahren vergleichsweise hohe 28.9%.

 

Weitere Zahlen und Entwicklungen finden Sie in der untenstehenden PDF-Datei.

 

 


[1] Für diese Statistik wurden die Vorjahreszahlen des Providers io-market verwendet.